|
Home |
Links | Bilder |
Anfahrt | Kontakt |
|
Vorberichte der Saison 2011/2012 03.05.2012 Südbadenliga Herren BSV Phönix Sinzheim - TV Ehingen 28.04.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TV Oberkirch 19.04.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - HC Hedos Elgersweier 12.04.2012 Südbadenliga Herren HSG Freiburg - TV Ehingen 22.03.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TuS Altenheim 15.03.2012 Südbadenliga Herren TuS Steißlingen - TV Ehingen 08.03.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 01.03.2012 Südbadenliga Herren TuS Oberhausen - TV Ehingen 23.02.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TuS Schutterwald 09.02.2012 Südbadenliga Herren HGW Hofweier - TV Ehingen 02.02.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TuS Helmlingen 26.01.2012 Südbadenliga Herren SG Köndringen/Teningen II - TV Ehingen 19.01.2012 Südbadenliga Herren TV Ehingen - SG Muggensturm/Kuppenheim 15.12.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - SG Köndringen/Teningen 08.12.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - BSV Phönix Sinzheim 01.12.2011 Südbadenliga Herren TV Oberkirch - TV Ehingen 24.11.2011 Südbadenliga Herren HC Hedos Elgersweier - TV Ehingen 17.11.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - HSG Freiburg 10.11.2011 Südbadenliga Herren TuS Altenheim - TV Ehingen 03.11.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TuS Steißlingen 27.10.2011 Südbadenliga Herren HSG Mimmenhausen/Mühlhofen - TV Ehingen 20.10.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - TuS Oberhausen 13.10.2011 Südbadenliga Herren TuS Schutterwald - TV Ehingen 06.10.2011 Südbadenliga Herren TV Ehingen - HGW Hofweier 29.09.2011 Südbadenliga Herren TuS Helmlingen - TV Ehingen
15.09.2011 Südbadenliga Herren
SG Muggensturm/Kuppenheim - TV Ehingen
BSV Phönix Sinzheim
– TV Ehingen
Samstag, 5. Mai, 20 Uhr, Fremersberghalle Sinzheim
(js) Nachdem sich die Leins-Schützlinge mit ihrem Sieg gegen
Oberkirch am vergangenen Wochenende den sechsten Tabellenplatz gesichert haben,
können sie nun entspannt die Reise nach Sinzheim antreten.
Um allerdings die wider Erwarten gute Saison nicht noch mit einem
kleinen Fleck zu beenden, sollte der TV Ehingen diese Begegnung hoch
konzentriert angehen. Sinzheim wird alles daran setzen, seinem Publikum einen
versöhnlichen Saisonausklang zu bieten und die Runde mit einem Sieg zu beenden.
Die Mannschaft von Siggi Oser konnte während der gesamten Saison die untere
Tabellenhälfte nicht verlassen, liegt aktuell auf dem zehnten Tabellenrang und
sollte mit dem Abstieg eigentlich nichts mehr zu tun haben.
Dennoch blickt man noch mit einem Auge auf die Baden-Württemberg
Oberliga und die Zahl derer, die von dort den Weg in die Südbadenliga antreten
werden. Daher ist ein Sieg für die Sinzheimer Pflicht, um sich aller Sorgen
endgültig zu entledigen. Es sind wieder die Torschützen vom Dienst beim BSV
gefragt und somit werden Yannick Marlock und Alexander Kugele sicherlich die
Ehinger Abwehr vor das eine oder andere Problem stellen. Vor allem sollte die
Abwehr die Kreisanspiele der Sinzheimer in den Griff bekommen, denn im Hinspiel
beim 33:28 Erfolg, war dies ein Manko in der ersten Halbzeit.
Mit einer ähnlich guten kämpferischen Einstellung wie Ende
letzten Jahres gegen diesen Gegner, sollte der TV Ehingen auch die Hürde in
Sinzheim meistern können.
Samstag, 28. April 2012, 20 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Im letzten Heimspiel der Saison gastiert mit dem TV
Oberkirch eine Mannschaft in der Eugen-Schädler-Halle, die nach gutem
Saisonbeginn und der Niederlage im Hinspiel gegen Ehingen nur zwei weitere Siege
erreichen konnte. Einen davon in der letzten Begegnung beim bereits
feststehenden Abstiegskandidaten aus Mimmenhausen/Mühlhofen. Somit hatten sich
die Renchtäler, wie auch der TV Ehingen, am vergangenen Wochenende vom enormen
Druck des Abstiegsgespenstes befreien können. Vorausgesetzt, es gibt nicht mehr
als einen Absteiger aus der Baden-Württemberg Oberliga.
Für Peter Leins Truppe gilt es, an die Leistung gegen Elgersweier
anzuknüpfen und sich mit einem Sieg vom treuen Ehinger Publikum aus dieser
Saison zu Hause zu verabschieden. Mit einem Erfolg wäre zum Abschluss dieser
Runde ein hervorragender sechster Tabellenplatz möglich. Nach den Widrigkeiten,
mit denen Trainer Peter Leins im Laufe dieser Saison zu kämpfen hatte, ist dies
ein tolles Ergebnis für die Mannschaft und den Verein. Als Ansporn für eine
Leistung, wie gegen Altenheim und Elgersweier gezeigt, sollte dieser Umstand
dienen, damit man die Begegnung aufgrund des Hinspielerfolges nicht auf die
leichte Schulter nimmt. Immerhin können die Renchtäler am TV Ehingen im
Erfolgsfall in der Tabelle vorbeiziehen. „Handballspielen beginnt zwischen den
Ohren“, so Peter Leins’ Appell an die Mannschaft in Punkto Einstellung und
Ehrgeiz um die Wichtigkeit der Begegnung zu unterstreichen. Dagegen wird das
Team des ehemaligen Bundesligaspielers Manfred Derr sicherlich mit breiter Brust
in Ehingen auftreten, denn der Erfolg gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen war
auch das Ende einer acht Spieltage dauernden Erfolglosigkeit. Es zeigte sich in
diesem Spiel, dass der Goalgetter der Renchtäler, Timo Roll, wieder in Fahrt
gekommen ist und mit seinen 12 Toren maßgeblich am Erfolg der Mannschaft
beteiligt war. Somit sollten die Ehinger gewarnt sein und müssen versuchen, den
Angriffswirbel der Oberkircher zu unterbinden. Vor allem die Außenpositionen
sind nicht zu vernachlässigen, denn mit Alex Fies, Dennis Roll und Nicolas Guay
ist Oberkirch auch dort sehr gut besetzt. Die Vorzeichen zu dieser Begegnung am
Wochenende deuten also auf ein enges und kampfbetontes Spiel hin, bei dem die
Tagesform und Einstellung der Akteure eine wesentliche Rolle spielen wird.
TV Ehingen – HC
Hedos Elgersweier
Samstag, 21. April 2012, 20 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Trotz des Sieges gegen Altenheim und aufgrund der deutlichen
Niederlage gegen die unmittelbar abstiegsbedrohte HSG Freiburg ist der TV
Ehingen theoretisch immer noch nicht gerettet. Es sind noch drei Spieltage zu
spielen, aber die Konstellation in der Baden-Württemberg Oberliga ist noch immer
nicht endgültig geklärt für die Abstiegsregelung in der Südbadenliga. Daher
benötigt der TV Ehingen noch mindestens zwei Punkte, um alles klar machen zu
können, falls mit Sandweier und Kenzingen doch zwei Teams in die Südbadenliga
zurückkehren. Diese Rechenspiele sollte die Mannschaft des TV Ehingen tunlichst
vermeiden und sich auf die nächste Begegnung gegen den HC Hedos Elgersweier zu
konzentrieren.
Die Mannschaft von Trainer Daniel Kempf erzielte zuletzt vier
Siege in Folge und wird mit breiter Brust und dem Willen, die Punkte
mitzunehmen, die Reise in den Hegau antreten. Elgersweier steht im Moment auf
dem vierten Tabellenrang und befindet sich im Zweikampf mit dem TuS Steißlingen,
der einen Punkt hinter der Kempf-Sieben auf dem fünften Rang steht. Für
Elgersweier steht also einiges auf dem Spiel und so werden sie versuchen, an die
zweite Halbzeit der letzten Begegnung gegen Oberkirch anzuknüpfen, als man einen
sieben-Tore-Rückstand noch drehte und Oberkirch mit einer 27:25 Niederlage nach
Hause schickte. Vor allem der wiedergenesene Christopher Räpple sowie Rene
Junker und Stefan Räpple zeigten hierbei eine überzeugende Leistung. Diese drei
Spieler sind auch das Rückgrat der Mannschaft und sorgten mit ihren knapp 400
Treffern für den Erfolg des HC Hedos in dieser Saison. Bereits im Hinspiel haben
sie mit ihren 22 Toren mehr als die Hälfte der Treffer beim deutlichen 41:27
erzielt. Die Leins-Schützlinge sind also ob der Spielstärke der Gäste gewarnt
und müssen vor allem in der Abwehr eine Top-Leistung abliefern, um gegen den
Angriffswirbel der Gäste bestehen zu können. „Wir sollten in den letzten beiden
Spielen der Saison vor unserem Publikum eine gute Leistung abgeben“, so Peter
Leins zum Ziel der nächsten beiden Begegnungen. Diese Parole ist gleichzeitig
auch ein Appell an die Mannschaft, mit einem entsprechenden Siegeswillen an
diese Aufgaben heran zu gehen.
Samstag, 14. April, 17.45 Uhr, Gerhard-Graf-Halle
(js) Die Saison in der Handball-Südbadenliga biegt in die
Zielgerade ein und Ehingen muss im vorletzten Auswärtsspiel in den Breisgau zu
der abstiegsbedrohten HSG Freiburg reisen.
Zwar liegen die Ehingen Handballer auf einem guten sechsten
Tabellenrang, doch sind die Leins-Schützlinge noch nicht endgültig gesichert.
Da in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, sollte der TV noch
mindestens einen Sieg aus den letzten vier Spielen einfahren, damit sich das
Abstiegsgespenst endgültig verziehen kann. Bei einem Erfolg in Freiburg haben
die Hegauer sogar die Chance, den derzeitigen Tabellenrang zu sichern und
könnten beruhigt in die letzten Saisonspiele gehen.
Der Gegner Freiburg befand sich am 18. Spieltag noch abgeschlagen
am Tabellenende der Liga und konnte sich mit einer kleinen Serie von drei
gewonnenen Spielen auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Es schien, als ob
sich die HSG wieder gefangen hätte und sich erfolgreich gegen den drohenden
Abstieg stemmte. Doch drei Niederlagen in Folge, allesamt gegen Spitzenteams der
Liga, bedeuteten wiederum das Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz und
nun ist die Mannschaft von Trainergespann Siegmund Früh und Bernhard Riegraf
wieder mitten drin im Abstiegsstrudel.
Ehingen trifft also auf einen angeschlagenen Gegner, der seine
letzte Chance sucht, den Klassenerhalt zu meistern. Dass die Freiburger kämpfen
können, haben sie schon im Hinspiel bewiesen, als sie beim 32:32 einen Punkt aus
der Eugen-Schädler-Halle entführen konnten. Peter Leins hatte nun in der
Osterpause Zeit genug, um seine Mannschaft auf den Gegner einzustellen. Hierbei
ist es wichtig, Freiburg von Anfang an unter Druck zu nehmen, denn hier liegt
die Schwäche des Gegners. Auch hatten die Freiburger bei ihren letzten
Niederlagen eine hohe Fehlerquote, vor allem im Abspielverhalten, gezeigt und so
sollte der TV mit schnellen Kontern Kapital schlagen können. Dennoch muss die
Mannschaft in der Abwehr wieder eine starke Leistung bringen, denn Freiburg
verfügt mit Lars Möller, Sebastian Preißl im Rückraum und Christopher Muy am
Kreis über extrem torgefährliche Spieler. Aber auch das Freiburger
Trainergespann wird die Zeit genutzt haben, sich auf den Gegner einzustellen und
so wird diese Begegnung mit Sicherheit einen spannenden Verlauf nehmen.
Samstag, 24. März 2012, 20 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Ehingens kommender Gegner Altenheim verpasste den „Big
Point“ am vergangenen Wochenende, als man knapp und quasi in letzter Sekunde
gegen den Mitkonkurrenten TuS Schutterwald mit 34:35 in heimischer Halle
unterlag. Somit konnte Hofweier an den Ortenauern vorbeiziehen und ist somit
neuer Tabellenführer der Südbadenliga.
Die Mannschaft von Trainer Michael Schilling wird nun sicherlich
mit einem extrem dicken Hals den Weg nach Ehingen nehmen und dort versuchen,
Wiedergutmachung zu betreiben. Bislang konnte Altenheim jedoch in der Liga
überzeugen und liegt mit dem Tabellenführer nach Minuspunkten gleich auf.
Allerdings haben sie noch ein Spiel weniger ausgetragen und können über die
Tordifferenz, vorausgesetzt, man gibt sich keine Blöße mehr, gegen Hofweier
einen Vorteil ausspielen.
Altenheim ist gegenüber der Ehinger Mannschaft mit einem extrem
ausgeglichenen und breiten Kader aufgestellt. Als Torgaranten zählen Peter
Sutter, Andreas Stoll, Tobias Müller und Max Echle zu den stärksten der Liga. Im
Tor steht mit Gunther Zölle ein erfahrener Goali, der auch schon beim Nachbarn
HSG Konstanz unter Vertrag stand. Man muss als gegnerische Mannschaft einen
wirklich optimalen Tag erwischen, wenn man sich gegen Altenheim behaupten
möchte. Gegen Schutterwald zeigten die Ortenauer allerdings auch eine hohe
Fehlerquote, was letztendlich den Ausschlag für die Niederlage gab. Michael
Schilling wird also das Hauptaugenmerk auf eine Verringerung dieser Quote setzen
und mit schnellem Spiel nach vorne den Erfolg suchen. Der Ehinger Abwehr wird
also einiges an Offensivkraft entgegenkommen. Peter Leins auf Ehinger Seite
sieht der Begegnung eher gelassen entgegen. Einen Sieg wird niemand im Vorfeld
erwarten und so können seine Schützlinge befreit und ohne großen Druck
aufspielen. So wie vor Wochenfrist in der Begegnung gegen Steißlingen. Leider
ging das Derby, trotz tollem Kampf knapp mit 28:29 verloren, aber man hielt
lange gegen den Favoriten mit und hatte ihn sogar an den Rand einer Niederlage
gebracht.
Auf diese Leistung sollte aufgebaut werden und den Gästen das
Leben so schwer wie möglich gemacht werden. Auch der TV Ehingen sollte noch
einige Punkte einfahren, denn ein Abstieg ist noch nicht gänzlich vermieden.
Trotz des derzeitigen guten Tabellenplatzes. Vielleicht klappt es ja an diesem
Wochenende mit einem Ehinger „Big Point“.
Samstag, 17. März 2012, 20.00 Uhr Mindlestalhalle, Steißlingen
(js) Aufgrund der derzeitigen Tabellensituation, Steißlingen ist
Fünfter und Ehingen rangiert auf Platz sechs, verspricht dieses Derby bereits im
Vorfeld einiges an Spannung. Dennoch sind die Vorzeichen äußerst gegensätzlich.
Steißlingen spielte lange Zeit um die Meisterschaft mit, während der TV Ehingen
in den Niederungen der Liga um den Klassenerhalt kämpfte.
Für Steißlingen ist der Titelgewinn in weite Ferne gerückt. Die
Mannschaft von Trainer Frank Heinzelmann leistete sich zu Beginn des Jahres eine
kleine Schwäche und schaffte es nicht, wie die Konkurrenten, dem Spitzenreiter
Altenheim auf den Fersen zu bleiben. Jetzt heißt die Devise der Steißlinger, die
Saison erfolgreich zu Ende zu spielen und das Maximum herauszuholen. Hierbei
kann Frank Heinzelmann auf sein erfolgreiches Quartett Oliver Quarti, Alexander
Stehle, Steffen Maier und Jonathan Stich bauen, das zu den treffsichersten der
Liga gehört. Daher sind die Punkte gegen den Nachbarn aus Ehingen quasi fest
eingeplant.
Im Ehinger Lager hat man sich nach den Siegen gegen Mimmenhausen
und Oberhausen von den größten Abstiegssorgen entledigen können und so wurde die
Mannschaft von Trainer Peter Leins auf den sechsten Tabellenplatz nach vorne
gespült. Dennoch wird jeder Punkt benötigt, um den Klassenerhalt vorzeitig
festzuzurren. Peter Leins hofft auf eine ähnlich gute Leistung, wie in den
letzten beiden Begegnungen. Nur so hat der TV Ehingen die Chance, das Derby
lange Zeit offen zu halten. „Steißlingen ist auf allen Positionen optimal
besetzt“, so Peter Leins zur Favoritenrolle in dieser Begegnung.
Es würde also an ein Wunder grenzen, sollte Ehingen in der
Mindlestalhalle punkten können. Aus diesem Grund können die Ehinger auch befreit
aufspielen, denn zu Verlieren, außer dem Derby, haben sie nichts. Für
Steißlingen dagegen, wäre eine Niederlage ein herber Rückschlag.
Da aber bei Derbys die Uhren immer etwas anders ticken, hoffen
die Ehinger auch dieses Mal, dass die Uhren zu Gunsten des TV gehen und das
kleine Wunder Wirklichkeit werden kann.
TV Ehingen –
HSG Mimmenhausen/Mühlhofen
Samstag, 10. März, 20 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) Nachdem sich die Leins-Schützlinge am vergangenen Wochenende
mit dem Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten minimal Luft im
Abstiegskampf verschafft hatten, erwartet sie nun mit dem Derby gegen die HSG
Mimmenhausen/Mühlhofen eine weitere schwere Aufgabe.
Das Hinspiel in Mimmenhausen wurde sang und klanglos hergegeben
und ging mit der wohl schlechtesten Saisonleistung einher. Ohne erkennbare
Gegenwehr und aufgrund dessen, dass man die rumänischen Akteure im Team der HSG,
Andrei St. Lorneac und Ciprian Sacaleanu, nie in den Griff bekam, fuhr man mit
einer enttäuschenden 31:35 Niederlage wieder nach Hause. Auch damals war die HSG
aktuell am Tabellenende platziert und Ehingen gelang in der Vorwoche ein Sieg
gegen Oberhausen.
So gleichen sich die Vorzeichen dieser Partie am Wochenende mit
der aktuellen Situation. Damit auch das Ergebnis nicht auch das Gleiche wird,
sollte man nicht den selben Fehler, wie in der Hinrunde begehen und das Spiel
auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem muss die Abwehrarbeit mit voller
Konzentration verrichtet und die Gegenspieler sollten in den Griff bekommen
werden. Dieses Manko war seinerzeit der Schlüssel des Erfolges für die HSG
Mimmenhausen/Mühlhofen.
Die Begegnung am vergangenen Wochenende beim TuS Oberhausen
sollte für die Ehinger als Maßstab für das Derby herhalten. Durch eine
konzentrierte Deckungsarbeit und mit dem unbändigen Siegeswillen ausgestattet,
brachte man Oberhausen die zweite Niederlage der Rückrunde bei und dominierte
die gesamte Begegnung. Weitere Motivation sollten die Ehinger auch aus der
Tatsache schöpfen, dass sie im Kampf um den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen
den Nachbarn einen weiteren Schritt nach vorne machen können und somit auch der
große Druck vor den nächsten Spielen etwas genommen werden kann.
Das Duell auf gleicher Augenhöhe hat im Vorfeld keinen
ausgewiesenen Favoriten, denn es wird die Tagesform entscheidend sein. Derbys
haben ihre eigenen Gesetze und die Mannschaft, die mit dem Druck des unbedingt
gewinnen müssen am besten klar kommt, wird wohl auch das Parkett als Sieger
verlassen.
Sonntag, 4. März, 16.30 Uhr, Rheinmatthalle
(js) Mit der Begegnung in Oberhausen hat der TV Ehingen die
nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Die „Hüsemer“ sind mit ihrem neuen
Trainer Daniel Huser gut in die Rückrunde gestartet und mussten sich lediglich
dem Titelaspiranten Hofweier geschlagen geben. Die Formkurve der Mannschaft
zeigte in den letzten Spielen deutlich nach oben und so konnte sich Oberhausen
vom Tabellenende absetzen.
Entscheidenden Anteil an dem Aufschwung haben sicherlich die
beiden Spielmacher des TuS, Clement Martinez und Wojciech Bablewski, die dafür
sorgen, dass die „Hüsemer“ ihre Offensivbemühungen erfolgreich abschließen
können. Mit den ebenfalls torgefährlichen Gerald Gander und Dennis Ganter hat
der TuS somit eine gut besetzte Angriffsreihe, die dem Ehinger Abwehrverbund
einiges abverlangen wird. Die TuS Defensive ist allerdings durch die Sperre von
Yan Oberlin, deutlich geschwächt worden. Hier liegt die Chance für den TV
Ehingen, mit schnellen und einfachen Toren zum Erfolg zu kommen. Vielleicht ist
auch der Umstand, dass Oberhausen seit dem 5. Februar ohne Spielpraxis ist, ein
kleiner Vorteil für die Leins-Schützlinge. Das angesetzte Kellerduell gegen
Mimmenhausen am letzten Wochenende musste aufgrund fehlender Schiedsrichter nach
dem Warmlaufen beider Mannschaften abgesagt werden und Oberhausen unverrichteter
Dinge wieder nach Hause fahren.
Dennoch sollten die „Hüsemer“ nicht unterschätzt werden. Vor
eigenem Publikum wird sich die Huser-Sieben sicherlich für die deutliche 25:33
Niederlage in Ehingen rehabilitieren wollen. Zudem ist es auch eine
richtungweisende Partie zweier Mannschaften, die jeden Punkt im Kampf um den
Klassenerhalt benötigen. Entscheidend wird also sein, wer mit dem Druck am
Besten umgehen wird.
Sonntag, 26. Februar 2012, 17 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntagabend empfangen die
Leins-Schützlinge den Meisterschaftsaspiranten aus Schutterwald. Die „roten
Teufel der Ortenau“ konnten sich seit Beginn der Runde in der Tabellenspitze
festsetzen und haben noch Chancen auf den Titelgewinn. Allerdings wurde mit der
Heimniederlage vor der Fasnachtspause gegen Muggensturm ein erster Matchball
vergeben.
Die Ortenauer sind mit 608 erzielten Treffern die Tormaschine der
Liga und werden dies sicherlich auch am Sonntag unter Beweis stellen. Vor allem
wird das Team von Timo Heuberger nach den zuletzt schwachen Heimspielen
(Unentschieden gegen Elgersweier und Niederlage gegen Muggensturm) versuchen,
wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Daher wird auf den Ehinger
Abwehrverbund eine Menge Arbeit zukommen und es bleibt abzuwarten, wie sich die
Mannschaft auf die torgefährlichen Michael Herzog, Tobias Kaiser und Timo
Armbruster einstellen kann.
Auf jeden Fall dürfen sich die Ehinger in keiner Phase des Spiels
ihre übliche Auszeit nehmen. Ansonsten laufen sie Gefahr, dass sie in dieser
Zeit vom Gegner überrollt werden. Doch nicht nur die Abwehr muss an diesem Tag
über ihrem Limit spielen, auch die Offensive ist gefordert. Die sich bietenden
Chancen müssen genutzt werden und mit dem Ehinger Tempospiel sollte der Gegner
unter Druck gesetzt werden.
Bereits im Hinspiel konnte der TV Ehingen bei seiner klaren 34:46
Niederlage mit 34 Treffern als eine der wenigen Mannschaften gegen die roten
Teufel über 30 Tore erzielen. Mit Sicherheit wäre ein Sieg gegen Schutterwald
eine kleine Sensation. Zu groß sind die Unterschiede beider Mannschaften.
Dennoch kann sich der TV Ehingen auf dem Weg zum Klassenerhalt mit einer
disziplinierten und engagierten Leistung Selbstvertrauen für die nächsten
schweren Spiele holen. Die Abstiegszone ist durch die letzten Niederlagen wieder
gefährlich nahe gekommen und es zählt im Kampf um den Klassenerhalt jeder Punkt.
Samstag, 11. Februar, 17.30 Uhr, Hohberghalle
(js) Nach dem vermeintlich leichten Auftaktprogramm zu Beginn des
Jahres gegen unmittelbare Konkurrenten, haben die Leins-Schützlinge mit der
Fahrt zum derzeitigen Tabellenzweiten ein gewaltiges Kaliber vor der Brust.
Hofweier nutzte die Gelegenheit der Stunde, um zu Tabellenführer
Altenheim aufzuschließen, denn sämtliche Spitzenteams der Liga zeigten doch in
den vergangenen Spieltagen Schwächen. Somit ist die Truppe von Trainer Frank
Ehrhardt die Mannschaft der Rückserie und führt die Rückrundentabelle mit vier
Spielen ohne Niederlage klar an. Mit den treffsicheren Manuel Cybulski,
Sebastian Schulz, Nico Vollmer und Stefan See verfügen die Gastgeber über eine
durchaus effektive Angriffsmaschinerie. Diese gilt es erst einmal zu stoppen und
so wird auf den Ehinger Abwehrverbund eine Menge Arbeit zukommen. Dieser muss
sich jedoch, nach den zuletzt gezeigten schwachen Leistungen, enorm verbessern,
um den Grün Weißen Paroli bieten zu können.
Dagegen bildet die Abwehr der HGW das Prunkstück der Mannschaft.
Mit den wenigsten Gegentoren ist Hofweier die beste Defensivmannschaft der Liga
und somit muss die Ehinger Offensive über dem Limit spielen, um sich eine Chance
gegen den klaren Favoriten zu erhalten. Kampfgeist, Entschlossenheit und
Disziplin sind die Tugenden, die die Hegauer benötigen, wenn Sie etwas Zählbares
aus der Hohberghalle mitnehmen möchten. Es wird sehr schwer werden, dem
Meisterschaftsfavoriten aus Hofweier ein Bein zu stellen.
Samstag, 4. Februar 2012, 20 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Nachdem der TV Ehingen mit nur einem Untentschieden gegen
Muggensturm und der Niederlage gegen Köndringen in die Rückrunde startete, sind
die Leins-Schützlinge bereits gegen den TuS Helmlingen unter Zugzwang. Das
Punktepolster, das sich die Hegauer gegen Ende des Jahres mit drei Siegen in
Folge erarbeitet hatten, ist nun aufgebraucht und man steckt wieder mittendrin
im Abstiegskampf.
Daher ist die Partie gegen den Mitkonkurrenten der einen
Tabellenplatz vor dem TV Ehingen steht, richtungweisend für die nächsten Wochen.
Zum einen deshalb, weil Ehingen in den kommenden Partien mit Hofweier und
Schutterwald gleich zwei schwere Kaliber vor der Brust hat und zum anderen wird
Helmlingen mit enorm viel Selbstvertrauen den Weg in den Hegau antreten.
Das Team des neuen Trainer Günter Sinz hat vor Wochenfrist den
Tabellenführer aus Altenheim mit einem Kantersieg aus der Halle gefegt.
Erfolgstrainer Günter Sinz (hat 13 Meisterschaften als Trainer erreicht)
übernahm die Mannschaft nach der Hinrunde und hat sie in der Vorbereitung auf
sein Konzept eingestellt. Eine schnellbeinige Abwehr ist für Ihn die Grundlage
auf der über schnelle Tempogegenstöße einfache Tore erzielt werden sollen. Für
das Angriffspiel erwartet er ein schnelles und kreatives Laufspiel, um den
Erfolg sicherzustellen. Zwar hat sich Helmlingen in der Eugen-Schädler-Halle
immer besonders schwer getan, aber die aufsteigende Form der Hanauerländer
deutet darauf hin, dass es für die Ehinger am Wochenende ein extrem heißer Tanz
werden wird.
Helmlingen wird nur mit den eigenen Waffen zu schlagen sein. Über
eine starke Abwehrleistung und schnellem Spiel nach vorne müssen die Ehinger ihr
Heil in der Offensive suchen. Ansonsten könnte es den Leins-Schützlingen
ergehen, wie Altenheim vor einer Woche. Und das wäre ein herber Rückschlag im
Kampf gegen den Abstieg.
SG
Köndringen/Teningen II – TV Ehingen
Samstag, 28. Januar, 17.50 Uhr, Ludwig-Jahn-Halle
(js) Am Wochenende geht es für die Leins-Schützlinge zum
Tabellenvorletzten nach Teningen. Was allerdings auf dem Papier als vermeintlich
leichte Aufgabe dargestellt wird, stellt sich in der Praxis jedenfalls als
schwierige Aufgabe heraus. Der Abstand in der Tabelle beträgt zwar sechs Ränge,
aber die Gastgeber haben nur vier Minuspunkte Rückstand auf die Hegauer. Zudem
wollen die Breisgauer den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht weiter
verlieren und alles daran setzen, gegen einen unmittelbaren Konkurrenten zu
punkten. Bislang konnte dieses Vorhaben in der Tat auch bei zwei von drei
Begegnungen umgesetzt werden, denn bis auf Helmlingen und den Top-Vereinen der
Liga verließen alle Mannschaften die Ludwig-Jahn-Halle als Verlierer. Die
Ehinger sind also gewarnt und müssen sich auf die torgefährlichen Oliver Rösch,
Steffen Danner, Yannik Cesar und Mirco Jentsch einstellen, damit ihnen nicht
auch das gleiche Schicksal zuteil wird.
Das Hinspielergebnis aus dem letzten Jahr (38:28) sollte nicht
als Maßstab für diese Begegnungen genommen werden, denn Ehingen konnte diese
Begegnung erst nach einem Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit endgültig für
sich entscheiden. Die Mannschaft von Manfred Chaumet wird sich in eigener Halle
nicht den Luxus erlauben, den Ehingern das Spiel zu überlassen, sondern wird die
Initiative übernehmen. Es ist also eine reine Kopf- und Einstellungssache, wie
sich die Ehinger im Breisgau präsentieren werden. Eine konzentrierte
Abwehrleistung und das Ausnützen der sich bietenden Torgelegenheiten muss
Pflicht sein, möchte man einen weiteren Schritt in Richtung gesichertes
Tabellenmittelfeld machen. Nach diesem Spiel warten mit Helmlingen, Hofweier und
Schutterwald drei weitere große Brocken. Aus diesem Grund sollten die
Leins-Schützlinge alles Mögliche versuchen, diese Begegnung positiv zu
gestalten.
TV Ehingen –
SG Muggensturm/Kuppenheim
Samstag, 21. Januar, 20 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) An diesem Wochenende beginnt für den TV Ehingen die
Rückrunde in der Südbadenliga. Nachdem in der spielfreien Zeit im Training an
den zuletzt gezeigten Schwächen gearbeitet wurde, sind die Leins-Schützlinge für
das erste Spiel 2012 gerüstet.
Der Gegner, die SG Muggensturm/Kuppenheim, steht zwar in der
Tabelle hinter dem TV Ehingen, doch dass die Mannschaft von Trainer Kalman Fenyö
ernst zu nehmen ist, beweist auch die knappe Hinspielniederlage zu Beginn der
Saison. Hier sah Ehingen lange Zeit wie der sichere Sieger aus, gab aber in der
Schlussphase der Begegnung das Spiel an die Hausherren ab (30:32). Die SG wird
also versuchen, diese Partie als Maßstab für die kommende Begegnung zu nehmen
und hofft auf eine Wiederholung des Sieges. Dann könnten die Gäste auch mit dem
TV Ehingen gleich ziehen und den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter ausbauen.
Einziger Wehrmutstropfen für Kalman Fenyö ist, dass er nicht mit seinem
kompletten Kader anreisen kann, denn mit Nikolai Wagner und Adrian Kölmel fehlen
ihm wieder ein Mal zwei Akteure für diese Begegnung.
Aber auch für den TV Ehingen wird diese Begegnung
richtungweisend. Nachdem die letzten drei Partien siegreich bestritten werden
konnten, hat sich Ehingen bis auf den siebten Tabellenrang vorgearbeitet. Bei
einer Fortsetzung der Erfolgsserie können die Leins-Schützlinge beruhigt die
kommenden schweren Aufgaben angehen und müssen nicht immer mit einem Auge die
Abstiegszone beobachten.
Entscheidend für den Ausgang der Partie wird sein, wie gut sich
die Ehinger Abwehr auf den torgefährlichen David Knezovic einstellen kann und
die Offensivabteilung mit der eigenen Chancenverwertung umgeht. Ein positiver
Start ins neue Handballjahr wäre zudem auch ein zusätzlicher Motivationsschub
für die gesamte Mannschaft.
TV Ehingen –
SG Köndringen/Teningen II
Sonntag, 18. November 2011, 11 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) Mit zuletzt zwei Siegen hat der TV Ehingen wieder in die
Erfolgsspur zurückgefunden. Jetzt stehen die Leins-Schützlinge vor ihrem letzten
Auftritt im Jahr 2011 und möchten diese Serie gerne aufrecht erhalten. Zu
ungewohnter Stunde empfangen sie die einen Tabellenplatz unter dem TV Ehingen
stehende Reserve des Drittligisten SG Köndringen/Teningen. Frei nach dem Motto „Morgenstund
hat Gold im Mund“, möchte man sich mit einem Sieg vor eigenem Publikum in die
Weihnachtspause verabschieden.
Dieses positive Ende des Jahres ist umso wichtiger, denn die SG
ist ein unmittelbarer Konkurrent im Kampf um die Vorherrschaft im
Tabellenmittelfeld. Somit ist auch für jede der beiden Mannschaften ein Sieg
Pflicht, möchte man sich diese Möglichkeit auch erhalten.
Die SG reist ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis gegen den
Tabellenletzten Oberhausen in den Hegau und wird dementsprechend mit breiter
Brust in der Eugen-Schädler-Halle auftreten. Trainer Manfred Chaumet verfügt mit
den Rückraumschützen Oliver Rösch und Steffen Danner über zwei brandgefährliche
Akteure. Auf der linken Seite liefert Neuzugang Yannick Cesar bislang eine gute
Saisonleistung ab. Trotz der Tatsache, dass Köndringen/Teningen bislang nur
gegen Muggensturm und Mimmenhausen in fremder Halle erfolgreich sein konnte,
sollten sich die Akteure des TV Ehingen ihrer Sache nicht so sicher sein. Es
sind in der Schlussbegegnung des Jahres nochmals volle Konzentration und
Einsatzwillen gefordert, soll der erfolgreiche Dezember auch einen krönenden
Abschluss erhalten. Es ist ein Treffen zweier Mannschaften auf Augenhöhe, von
denen aufgrund der frühen Anwurfzeit ,wohl der Ausgeschlafenere als Sieger das
Parkett verlassen wird.
TV Ehingen – BSV
Phönix Sinzheim
Samstag, 10. Dezember 2011, 20.00 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Das Handballjahr 2011 biegt in die Zielgerade ein und der TV
Ehingen empfängt zum vorletzten Heimspiel des Jahres den BSV Phönix Sinzheim in
der Eugen-Schädler-Halle. Beide Mannschaften stehen im unmittelbaren
Konkurrenzkampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld und sind bestrebt, vor
der Weihnachtspause diese Position auch zu verteidigen.
Sinzheim, das mit dem zu Saisonbeginn neu verpflichteten Trainer
Siggi Oser aufläuft, konnte in der letzten Saison nur mit Schützenhilfe aus der
BWOL, erst am vorletzten Spieltag die Klasse halten und möchte in dieser Saison
schnellstmöglich den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. Aber ein schweres
Auftaktprogramm brachte das Team schnell ans Tabellenende, von dem sich die
Gäste im Laufe der Saison wieder entfernt haben und im Moment einen Platz vor
dem TV Ehingen auf dem neunten Tabellenplatz stehen.
Sinzheim verfügt über einen ausgeglichenen Kader, von dem einzig
Yannick Morlock mit seinen bislang 100 erzielten Treffern heraussticht. Daher
ist die Mannschaft von Siggi Oser auch schwer auszurechnen und immer wieder für
eine Überraschung gut. Diese Erfahrung musste in der vergangenen Saison auch der
TV Ehingen bereits machen, denn damals konnten die Sinzheimer einen
Zehntore-Rückstand noch aufholen und aus Ehingen beim 33:33 einen Punkt
entführen. Die Leins-Schützlinge sind auch aus diesem Grund gewarnt, das Spiel
nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sollten mit der gleichen
Einstellung wie vergangene Woche, als sie beim bis dato ungeschlagenen TV
Oberkirch beide Punkte entführten, auftreten. Eine konsequente Abwehrarbeit und
das Ausnutzen der sich bietenden Torchancen sollte also die Marschroute für das
vorletzte Spiel der Saison sein, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu
halten.
„Wir wollen den Schwung aus dem Oberkirch-Spiel mit in die
letzten beiden Begegnungen nehmen“, so die Ansage von Peter Leins für einen
versöhnlichen Jahresabschluss.
Samstag, 3. Dezember, 20 Uhr, Sporthalle Oberkirch
(js) Eine weitere schwere Auswärtsfahrt steht den Akteuren des TV
Ehingen bevor. Der TV Oberkirch ist als Aufsteiger hervorragend in die Saison
gestartet und steht mit aktuell 15 Punkten in direkter Tuchfühlung zur
Spitzengruppe. Zudem hat die Mannschaft des ehemaligen Bundesligaspielers
Manfred Derr noch keines der bislang fünf ausgetragenen Heimspiele verloren.
Auf den in den letzten Spielen durch zahlreiche Ausfälle nicht
gerade sattelfesten Abwehrverbund der Ehinger treffen mit Timo Roll, Stephane
Robin und Markus Schmelzle gleich drei hochkarätige und treffsichere Angreifer,
so dass der Ausgang dieser Begegnung mit Sicherheit über den Umstand entschieden
wird, wie der TV Ehingen die spielstarken Angreifer in Schach halten kann.
Allerdings ist auch die Defensive der Renchtäler nicht unbedingt das
Paradestück, denn fast die Hälfte der Spiele konnte Oberkirch auch mit nur einem
Tor Unterschied für sich entscheiden. So auch in Mimmenhausen vergangene Woche,
als man dort nur knapp mit 34:33 gewinnen konnte, was Trainer Derr einige graue
Haare kostete, denn Oberkirch hatte das Spiel eigentlich im Griff.
Genau hier liegt die einzige Chance für die Hegauer, denn nur mit
einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung kann im Renchtal
etwas Zählbares mitgenommen werden. Ansonsten werden die Leins-Schützlinge
wieder einmal das Nachsehen haben und müssen auf bessere Zeiten hoffen.
HC Hedos
Elgersweier – TV Ehingen
Samstag, 26. November 2011, 20 Uhr Otto-Kempf-Sporthalle
(js) Mit dem HC Hedos Elgersweier erwartet die Leins-Schützlinge
am Wochenende eine ganz harte Nuss. Die Mannschaft gilt als äußerst heimstark
und hat nur gegen die Spitzenteams Altenheim und Schutterwald bislang in ihrer
Halle verloren. Erschwerend kommt hinzu, dass Peter Leins wohl auf die
Verletzten Fabian Hillenbrand, Michael Bucher und Dominik Garcia verzichten
muss. Daher fahren die Hegauer als krasser Außenseiter nach Elgersweier.
Elgersweier startete gut in die Runde und steht im Moment auf
Tuchfühlung mit der Spitzengruppe. Bei einem weiteren Erfolg für die Truppe von
Trainer Daniel Kempf könnte sogar Platz zwei winken und damit die Etablierung
unter den ersten fünf der Liga. Elgersweier hat sich mit gleich acht neuen
Spielern zu Beginn der Runde verstärkt und ist jetzt noch homogener aufgestellt.
Aus diesem Grund zählt der HC Hedos auch in diesem Jahr als einer der Anwärter
für einen der vorderen Plätze. Mit dem lautstarken und frenetischen Publikum im
Rücken zählt für die Gastgeber nur ein Sieg.
Mit diesem Luxusproblem würde sich auch Peter Leins gerne
auseinandersetzen. Der ohnehin dünne Kader des TV Ehingen ist durch die aktuelle
Verletztenliste weiter geschwächt und so muss die Mannschaft auf ihre
altbewährten Tugenden Kampfgeist und Einsatzwillen zurückgreifen. Vor allem auf
die Abwehr wird wieder Schwerstarbeit zukommen, denn die Räpple-Brüder
Christopher und Stefan sowie René Junker zählen zu den torgefährlichsten
Angreifer der Liga. Daher ist es wichtig, diesem Gegner mit einer geschlossenen
Mannschaftsleistung entgegenzutreten, um das Spiel so lange wie möglich offen
halten zu können. Nur so bleibt eine minimale Chance auf einen weiteren Erfolg
in fremder Halle.
Samstag, 19. November 2011, 20.00 Uhr Eugen-Schädler-Halle
(js) Nach den beiden Derbyniederlagen und dem verlorenen Spiel
gegen den Spitzenreiter Altenheim stehen die Leins-Schützlinge jetzt auf einem
Abstiegsplatz und somit gegen den Konkurrenten HSG Freiburg unter Zugzwang.
Freiburg startete gut in die Saison, war am zweiten Spieltag und
nach dem zweiten Sieg sogar Spitzenreiter der Liga. Doch seit dem gelang den
Schützlingen von Trainer Francis Kaminsky kein weiterer Sieg und der Weg der
Mannschaft führte nach unten ans Tabellenende, wo die HSG nun, einen Platz vor
dem TV Ehingen, an vorletzter Stelle liegt.
Dass Freiburg, wie auch der TV Ehingen, nicht unbedingt in dieser
Tabellenregion zu erwarten war, beweist ein Blick in die Torschützenliste der
Gäste. Gleich fünf Spieler, allen voran David Flaig (44 Tore) haben die Marke
von 30 Treffern überschritten. Somit ist auch für diese Begegnung wieder
Höchstarbeit für die Ehinger Abwehr angesagt, denn Freiburg zeigte seine
Offensivkraft auch gegen Altenheim, als sie dem Spitzenreiter erst kurz vor
Spielende nach starken 45 Minuten die Punkte überlassen mussten.
Ansonsten aber gleicht die Saison der Breisgauer der der Hegauer.
Leichtfertig vergebene Chancen und überhastete Angriffe wechselten sich mit gut
vorgetragenen und strukturierten Angriffen ab und prägten die Spiele bislang.
Auch die Torhüterleistungen beider Mannschaften können sich sehen lassen und
bewahrten die Mannschaften jeweils vor höheren Niederlagen.
Es ist also ein Spiel auf Augenhöhe, das die Besucher erwarten
wird. Die Marschrichtung der Ehinger ist klar definiert. Gegen die Mannschaften
auf Augenhöhe muss gewonnen werden und das sollte gegen Freiburg unbedingt
umgesetzt werden. Die Leins-Schützlinge sollten also hoch konzentriert in diese
Begegnung gehen und den Gästen frühzeitig aufzeigen, wer in der
Eugen-Schädler-Halle das Sagen hat. Ansonsten verliert Ehingen den Anschluss an
das Tabellenmittelfeld und wird harten Zeiten entgegensehen.
Samstag, 12. November 2011, 20.00 Uhr Herbert-Adam-Halle,
Altenheim
(js) Nach den beiden Derby-Niederlagen erwartet den TV Ehingen
eine unbequeme Aufgabe beim Ligaprimus in Altenheim. Der Gastgeber empfiehlt
sich durch seinen Sieg gegen Schutterwald und möchte die Erfolgsserie auch gegen
den TV Ehingen weiter ausbauen.
Hierzu möchte man den Heimvorteil nutzen und Trainer Michael
Schilling unterstreicht dies mit seiner Ansprache: „Heimspiele müssen einen
besonderen Stellenwert haben“. Aus diesem Grund werden die Hegauer auf eine hoch
motivierte Mannschaft treffen, die den Leins-Schützlingen alles abverlangen
wird.
Altenheim verfügt zudem über eine eingespielte Mannschaft, die
nur zwei Abgänge (Manuel Schurr und Christopher Junker) vor dieser Saison zu
verzeichnen hatte. Allerdings haben die Altenheimer kräftig aufgerüstet und mit
Gunter Zölle einen ehemaligen Konstanzer Torhüter wieder zurückholen können.
Zudem sind noch die Routiniers Max Echle und Jonas Monschein zum TuS gestoßen.
Michael Schilling setzt auch verstärkt auf die Jugend, so zählen zum erweiterten
Kader gleich sechs ehemalige A-Jugendliche, die zum größten Teil aus der eigenen
Jugend rekrutiert wurden. Zum Spiel gegen den TV Ehingen wird Altenheim
voraussichtlich mit dem vollen Kader antreten können.
„Wir fahren nicht nach Altenheim, um die Punkte schon im Vorfeld
da zu lassen“, so Peter Leins vor dieser schweren Begegnung. Dass es in
Altenheim für den TV Ehingen allerdings in den letzten Jahren nicht viel zu
holen gab, zeigt auch ein Blick in die Statistik. Den letzten Punkt erzielte der
TV Ehingen im Jahr 2004 beim TuS Altenheim, ansonsten gab es nur Niederlagen.
Der TV Ehingen wird es auch in dieser Partie wieder mit einer
taktisch sehr offensiven kompakten Abwehr und einem starken Altenheimer
Angriffsverbund zu tun haben, so dass Geduld im Angriff und ein genaues
Pass-Spiel vonnöten sind, um den Abwehrriegel der Ortenauer knacken zu können.
Die Ehinger müssen sich nur ein Beispiel an der HSG Freiburg nehmen, denn die
Breisgauer hatten den TuS am Rande einer Niederlage und zogen erst in den
letzten Minuten den Kürzeren. Die Bürde des Favoriten liegt aber auf den
Schultern der Altenheimer.
Samstag, 5. November, 20 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) Mit Spannung wird das Highlight der Saison in der
Eugen-Schädler-Halle erwartet. Im Derby empfangen die Leins-Schützlinge den
Nachbarn und ewigen Rivalen aus Steißlingen, der mit guten Leistungen zu Beginn
der Runde aufwartete und sich zusammen mit Altenheim und Schutterwald um die
Tabellenspitze streitet.
Beide Mannschaften haben sich am letzten Wochenende mit
vermeidbaren Niederlagen auf das Derby eingestimmt. Allerdings konnte sich
Steißlingen an Allerheiligen im Pokalspiel gegen Pfullendorf den Frust von der
Seele werfen und sich so den erforderlichen positiven Impuls für diese Begegnung
holen. Die Freude über den Einzug in die nächste Pokalrunde wird allerdings
durch die Verletzungen von Alexander Stehle, Ulrich Quarti und Simon Müller
getrübt, die sich im Ligaspiel gegen Helmlingen verletzt hatten. Während Stehle
und Quarti wohl längere Zeit ausfallen werden, wird Müller zum Derby wieder
auflaufen können. Diese Schwächung wäre für viele Mannschaften der Liga ein
Problem, aber durch die gute Kaderbesetzung wird der TuS diesen Verlust
sicherlich auffangen können und geht als klarer Favorit in das Derby.
Dem TV Ehingen bleibt eigentlich im Vorfeld nur die Rolle des
Außenseiters übrig, denn mit den zuletzt sehr schwankenden Leistungen wird es
sicherlich unmöglich werden, dem Favoriten ein Bein stellen zu können. Die
Gastgeber müssen daher mit voller Konzentration in diese Begegnung gehen und
diese auch über die gesamte Spieldauer aufrecht erhalten. Es gilt zudem die
Abwehr dicht zu machen, die Trefferquote zu erhöhen und sich nicht zu voreiligen
Aktionen hinreißen zu lassen. Nur so ist es möglich, den Steißlingern Paroli
bieten zu können und den Vorjahreserfolg zu wiederholen, als man nach Jahren
wieder gegen den Rivalen gewinnen konnte.
Es sind die Derbys, die Spannung in den Ligaalltag bringen und
eine Vorhersage schier unmöglich machen. Solche Spiele bergen oftmals
Überraschungen und einen Ausgang, mit dem im Vorfeld niemand gerechnet hatte.
Steißlingen steht somit unter enormen Druck, denn mit einer weiteren Niederlage
kann das Team um Trainer Frank Heinzelmann seine gute Tabellenposition
verlieren. Ehingen dagegen kann mit einem Erfolg den Anschluss ans
Tabellenmittelfeld halten. Beste Voraussetzungen also für eine interessante und
stimmungsreiche Begegnung zu der wieder zahlreiche Zuschauer erwartet werden.
HSG
Mimmenhausen/Mühlhofen – TV Ehingen
Samstag 29. Oktober 2011, 20.00 Uhr Sporthalle BZ Salem
(js) Zum ersten Derby in dieser Saison muss der TV Ehingen
auswärts antreten. Die Reise geht nach Salem zu der bislang sieglosen HSG
Mimmenhausen/Mühlhofen. Die Gastgeber befinden sich in einer prekären Lage, denn
mit nur einem Zähler, der vom zweiten Saisonspiel stammte, befinden sie sich am
Tabellenende der Liga.
Die Situation der Mannschaft um Trainer Lothar Dumitru hat sich
nach dem letzten Wochenende nach der Heimpleite gegen den damaligen
Tabellenvorletzten BSV Phönix Sinzheim eher noch verschärft, so dass
Mimmenhausen bereits gegen den TV Ehingen unter sehr starkem Druck antreten
muss. Dass die HSG dieses Spiel nicht hätte verlieren müssen, zeigte die erste
Halbzeit. Mimmenhausen legte vor und Sinzheim blieb nur das Agieren und
Verhindern eines größeren Rückstandes. Erst in der zweiten Spielhälfte wurde die
Begegnung nach einer Schwächephase der Gastgeber gedreht und Sinzheim erzielte
den ersten Saisonerfolg.
Der TV Ehingen wird also auf einen hoch motivierten Gegner
treffen, der die Derbyatmosphäre nutzen möchte und versuchen wird, alles zu
geben, um die Partie vor heimischer Kulisse für sich entscheiden zu können. Es
gilt die Kreise der Rückraumschützen Alexander Bauer und Ciprian Sacaleanu
einzugrenzen, um somit der Mimmenhauser Offensive den Schwung zu nehmen.
Voraussetzung ist allerdings eine konzentrierte Abwehrleistung und die
Voraussetzung, den Kampf anzunehmen. Für einen Erfolg müssen die erfahrenen
Spieler wie Mirko Ilgenstein und Fabian Hillenbrand ihre Treffsicherheit
wiederfinden und die Torleute Sascha Merk und Stefan Wiedenmaier einen guten Tag
erwischen.
Für beide Mannschaften ist es eine richtungweisende Begegnung, in
der sich kein Team eine Schwächeperiode, wie zuletzt immer gezeigt, leisten
kann. Der Tabellenstand sagt nichts über die Kräfteverhältnisse beider
Mannschaften aus. Dazu ist es sicherlich noch zu früh in der Saison. Allerdings
wird sich der Verlierer dieser Begegnung für die Zukunft wärmer anziehen müssen,
denn ein Sieg bedeutet den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten und die
nächsten Spiele etwas ruhiger angehen zu können. Die Situation des Derbys sorgt
zudem noch für zusätzlichen Zündstoff in dieser Partie, die vorab keinen klaren
Favoriten ausweisen kann.
Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) Die neue Saison ist erst fünf Spieltage alt, doch es
zeichnet sich bereits ab, wer in dieser Runde im Kampf um die Meisterschaft
mitspielt und wer sich gegen den drohenden Abstieg stemmen muss.
Daher kommt dieser Partie eine gehörige Portion Spannung zu, denn
beide Teams befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Abstiegszone und mit einer
Niederlage versprechen die nächsten Wochen puren Kampf um wieder ans
Tabellenmittelfeld anschließen zu können. Es lastet also der enorme Druck,
siegen zu müssen, auf beiden Mannschafen. Hier befindet sich Oberhausen etwas
mehr in der Favoritenrolle, denn die Mannschaft von Frédéric Blum hat in der
letzten Saison beide Spiele gegen die Hegauer für sich entscheiden können.
Ehingen hat zudem das erste Heimspiel vor eigenem Publikum verloren und ist
somit auch hier in der Pflicht, siegen zu müssen. Letztendlich wird aber die
Mannschaft am Ende die Nase vorn haben, die mit dem Druck am besten umgeht und
die Begleitumstände der Begegnung ausblenden kann.
Mit dem ehemaligen polnische Junioren-Auswahlspieler Wojciech
Bablewski (TB Kenzingen), Dennis Ganter (TuS Ringsheim), Ogin Ludwig (HC Colmar),
sowie Dennis Zeiser und Simon Dautel (2. Mannschaft) hat sich Oberhausen in
dieser Saison verstärkt, nachdem Benjamin Michel, Philipp Schollmeyer,
Kreisläufer Christian Fischer, sowie Linksaußen Benjamin Rollinger und Torhüter
Ibro Hadzibegovic, der nach Serbien zurückkehrte, den Verein verlassen hatten.
Klares Saisonziel für die Breisgauer ist auch in der kommenden Saison der
Klassenerhalt. Aus diesem Grund werden die Gäste sicherlich nicht in den Hegau
fahren, um dort schon vorab die Punkte liegen zu lassen.
Die Leins-Schützlinge sollten sich also auf eine intensive Partie
vorbereiten und an der Vermeidung von technischen Fehlern und voreiligen
Torabschlüssen arbeiten. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und
enorme Siegeswillen sollte eine weitere Heimniederlage zu verhindern sein. Dass
die Mannschaft dazu in der Lage ist, hat sie ja zeitweise gegen den Ligaprimus
Schutterwald schon unter Beweis gestellt. Jetzt gilt es, sich auf die positiven
Erkenntnisse zu besinnen und diese auch umzusetzen.
Samstag, 15. Oktober 2011, 19.30 Uhr Mörburghalle,
Schutterwald
(js) Das wohl schwerste Spiel der Saison steht den
Leins-Schützlingen wohl am kommenden Wochenende bevor. Es geht zum derzeitigen
Ligaprimus nach Schutterwald. Der TuS steht mit einer makellosen Bilanz an der
Tabellenspitze und konnte seine bisherigen Begegnungen deutlich für sich
entscheiden. Mit durchschnittlich 35 geworfenen Toren und einem Schnitt von 10
Toren Unterschied hielten sich die „roten Teufel der Ortenau“ bei ihren
bisherigen Gegnern schadlos.
Ein Blick auf die Torschützenliste der Gastgeber zeigt, dass sie
zwar nicht über einen überragenden Goalgetter verfügen, aber über eine Vielzahl
von Spielern, die sich immer für eine gute Torquote empfehlen. Das bedeutet für
die Ehinger Abwehr Schwerstarbeit und somit wird ein Großteil des Ergebnisses
wohl davon abhängen, wie sich die Abwehr des TV Ehingen auf die torgefährlichen
Ortenauer einstellen kann. Auf keinen Fall kann und darf sich der Gast aus dem
Hegau den Luxus leisten, sich eine mentale Spielpause während der Begegnung zu
leisten, denn Schutterwald hat dies bei den letzten Gegnern immer gnadenlos
ausgenutzt und sich so einen uneinholbaren Vorsprung erarbeitet. Zudem darf sich
die Offensive keine technischen Fehler erlauben, um die Schutterwälder nicht zu
einfachen Toren kommen zu lassen. Alles in allem sind für diese Begegnung volle
60 Minuten Konzentration und bedingungsloser Einsatz gefordert. Ansonsten könnte
dem TV Ehingen das gleiche blühen, wie der ersatzgeschwächten SG Köndringen/Teningen
II letzte Woche, als sie mit 47:25 aus der Halle gefegt wurden.
Peter Leins nimmt den Druck von der Mannschaft: „Wir müssen
Geduld haben, bis die jungen Talente voll integriert werden“, weist aber im
Vorfeld darauf hin, dass Ehingen zwar der klare Außenseiter in dieser Begegnung
ist, aber dennoch keineswegs nach Schutterwald fährt, um dort die Punkte
kampflos liegen zu lassen. Die kämpferische Einstellung der Ehinger jedenfalls
stimmte in den letzten Begegnungen und lässt auch für diese Partie hoffen.
Samstag, 8. Oktober, 20 Uhr, Eugen-Schädler-Halle
(js) Nach zuletzt zwei Auswärtsbegegnungen zu Beginn der neuen
Saison, präsentieren sich die Ehinger Handballer am kommenden Wochenende
erstmals dem eigenen Publikum. Gestärkt durch den Auswärtserfolg am vergangenen
Wochenende gegen Helmlingen wollen die Leins-Schützlinge diese schwere Begegnung
angehen.
Hofweier will an die vergangenen Erfolge in dieser Saison
anknüpfen und hat sich mit Manuel Cybulski, Benjamin Michel und Philipp Bau
verstärkt. Trainer Frank Ehrhard, der sein Team, trotz des Abgangs von Ulrich
Quarti (TuS Steißlingen), noch ausgeglichener als in der letzten Spielzeit
sieht, hat in der Vorbereitung weiter an der Abwehr gearbeitet, die bislang auch
als Garant für viele Erfolge der letzten Saison war. So ist es nicht
verwunderlich, dass Erhard sein Team unter die Topteams der Liga bringen will
und im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden möchte. Doch der
Saisonstart entsprach sicherlich nicht den Vorstellungen des Trainers, denn
Hofweier kam erst langsam auf Touren und konnte erst im dritten Spiel den ersten
Erfolg feiern. Entsprechend motiviert werden also die Hohberger in den Hegau
reisen, um ihr Punktekonto zu verbessern.
Die Ehinger sind also gewarnt und müssen sich auf eine schwierige
Begegnung einstellen. Denn Hofweier spielt mit einer starken Abwehr und
schnellem Tempospiel. Dass aber auch die Gäste unter Druck anfällig sind, bewies
Oberhausen letzte Woche, als sie in Hofweier einen Rückstand aufholten und so
die Ordnung der Hohberger kräftig durcheinander brachten. Dies sollte auch das
Mittel der Ehinger sein, mit schnellen Kreuzungen und variablem Tempospiel die
Abwehr der Hofweierer zu knacken. Allerdings muss sich dabei auch die
Chancenauswertung der Ehinger verbessern und technische Fehler vermieden werden.
Vor allem wird der Siegeswille entscheidend für den Verlauf der Partie werden.
Die Mannschaft, die mit dem Druck am besten umgehen wird, verlässt das Parkett
mit Sicherheit als Sieger. Auf jeden Fall wäre ein Erfolg im ersten Heimspiel
ein guter Start in die Saison für den TV Ehingen.
Sonntag, 2. Oktober 2011, 17.00 Uhr Rhein-Rench-Halle,
Helmlingen
(js) Nach der Spielpause anlässlich des Ehinger Herbstfestes muss
die Mannschaft des TV Ehingen zum zweiten Mal hintereinander auswärts antreten.
Dass der Gang nach Helmlingen kein leichter wird, ist der Tatsache geschuldet,
dass die Gastgeber, die mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet sind, sich
nach zwei Niederlagen bereits am Ende der Tabelle wiederfinden und somit schon
gegen den TV Ehingen unter Druck stehen.
Für Überraschung sorgte beim Gastgeber auch der Rücktritt des
neuen Trainer Frederic Beker unmittelbar nach Spielende des ersten Saisonspiels
gegen Oberhausen, das deutlich verloren wurde. Als Interimstrainer zeichnet sich
vorerst Ortsvorsteher Manfred Kress für die Mannschaft verantwortlich.
Helmlingen hatte sich zu Beginn der Saison u. a. mit den Neuzugängen Robert
Kovacs, Edvinas Barisas, Denis Eisele, Bruno N’Tikala verstärkt und so die
Abgänge mehr als kompensiert. Aufgrund dieser Neuzugänge will man sich im Lager
des TuS Helmlingen in der Spitzengruppe etablieren. Die beiden Niederlagen zu
Saisonbeginn passen daher nicht in die Planungen und so möchte man gegen den
Gast aus dem Hegau die ersten Punkte einfahren.
Ebenfalls die ersten Punkte benötigt auch der TV Ehingen, denn
auch die Leins-Schützlinge sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet.
Dennoch gehen die Ehinger zuversichtlich in die kommende Begegnung, denn trotz
der Niederlage hatte man die Partie in Muggensturm zeitweise dominiert und erst
gegen Ende abgegeben. Damit dies in Helmlingen nicht wieder vorkommt, muss die
Mannschaft über die vollen 60 Minuten konzentriert zu Werke gehen. Helmlingen
ist mit Sicherheit stärker einzuschätzen, als der letzte Gegner Muggensturm/Kuppenheim.
Mit Engagement und Siegeswillen sollte aber auch in Helmlingen
für die Leins-Schützlinge ein Erfolg im Bereich des Möglichen sein. Auf jeden
Fall aber, erwartet die Ehinger ein heißer Tanz in der Rhein-Rench-Halle am
Sonntag Abend.
SG
Muggensturm/Kuppenheim – TV Ehingen
Samstag, 17.09.2011, 19.30 Uhr, Wolf-Eberstein-Halle
Muggensturm
Wenn am Samstag um 19.30 Uhr der Anpfiff zur neuen Saison für den
TV Ehingen erfolgt, dann wird dies der Start in eine Saison mit vielen
Fragezeichen. Wie verkraftet die Mannschaft den personellen Umbruch, ist der
Kader für die Liga ausreichend, können die jungen Spieler ins Team eingebunden
werden?
Ehingen muss den Weggang von Alexander Ruck (Stuttgarter
Kickers), Simon Szczucki (Pfader Neuhausen), Christian Wipf (Militärdienst) und
Martin Kornmayer (TuS Steißlingen) verkraften. Zudem steht Maik Wiggenhauser
fast die gesamte Runde aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung.
Demgegenüber stehen die Neuzugänge Michael Kurz (DJK Singen) und
Fabian Riem (HSC Radolfzell). Der neue Ehinger Trainer Peter Leins hatte somit
in der Sommerpause alle Hände voll zu tun, um eine schlagkräftige Truppe zu
formen. Die schweißtreibende Vorbereitungszeit wurde auch dazu genutzt,
Trainingsspiele auszutragen, um den Leistungsstand zu dokumentieren.
Herausragend waren da sicherlich der Sieg gegen den italienischen Zweitligisten
HC Meran (38:35) und gegen den von Simon Szczucki trainierten Schweizer
Zweitligisten Pfader Neuhausen (36:27) am vergangenen Wochenende. Dennoch warnt
Peter Leins vor zu viel Euphorie, denn der kleine Kader des TV Ehingen lässt
keine großen Sprünge zu. Wichtig ist vor allem, dass der TV Ehingen vor allzu
großem Verletzungspech verschont bleibt denn es wird kaum möglich sein,
verletzte Spieler zu kompensieren. Dementsprechend fällt auch das Saisonziel
gegenüber den letzten Jahren eher bescheiden aus. Nichtabstieg lautet das Motto
und möglichst schnell die nötigen Punkte hierzu einfahren.
Gegen Muggensturm/Kuppenheim haben die Ehinger aus der letzten
Saison noch gute Erfahrungen. Beide Spiele konnten gewonnen werden. Allerdings
hat die Mannschaft unter dem neuen Trainer Kalman Fenyö ebenfalls einen großen
Umbruch erfahren. Während mit Marco Schlampp, Carlos Garcia, Markus Krauth und
Sam Behrendt gleich vier erfahrende Spieler den Verein verlassen haben, mussten
einige Neuzugänge integriert werden. Allen voran Adrian Kölmel, der letzte
Saison überwiegend wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung stand.
Ein Mittelfeldplatz am Ende der Runde wird dennoch von der SG angestrebt und sie
werden am Samstag alles dafür einsetzen, die Negativserie gegen den TV Ehingen
zu beenden und den ersten Schritt in Richtung Saisonziel zu bestreiten.
Wenn sich die Ehinger auf ihre Tugenden besinnen und eine ähnlich
gute und geschlossene Mannschaftsleistung wie gegen Neuhausen zeigen, dann haben
sie auch die Chance in Muggenstrum zu bestehen. |
seit dem 27.10.01
aktualisiert am 19.05.12
Hauptsponsoren:
|